Es gibt in der Digitalisierung der Stahlbranche zwei Welten, die einander erstaunlich selten begegnen. Die eine beginnt in der Halle: an der Säge, am Kran, im Materialfluss - dort, wo Digitalisierung bedeutet, dass eine Maschine meldet, was sie gerade tut. Die andere beginnt im System: im ERP, im CRM, in der Datenplattform - dort, wo Digitalisierung bedeutet, dass ein Unternehmen weiß, was es gerade tut.
Wer beide Welten verbinden will, merkt schnell: Es sind nicht dieselben Leute, nicht dieselben Anbieter, nicht einmal dieselben Messen. Genau diese Lücke schließt ZirkelTech jetzt in der eigenen Führung.
Zwei Laufbahnen, eine Wertschöpfungskette
Valentin Kaltenbach führte über zwei Jahrzehnte die KALTENBACH-Gruppe - einen Hersteller von Stahlbearbeitungsmaschinen mit mehr als 130 Jahren Geschichte und rund 500 Beschäftigten weltweit. Mit KALTENBACH.SOLUTIONS baute er anschließend ein Unternehmen auf, das die Digitalisierung unmittelbar auf den Stahl-Shopfloor gebracht hat: in die Maschine, den Materialfluss und die Auftragsverfolgung hinein.
Zirkel Technologies kommt vom anderen Ende derselben Kette: seit 2016 als herstellerneutrales Beratungs- und Implementierungshaus für den industriellen Mittelstand, mit mehr als 400 Beraterinnen, Beratern und Ingenieuren an sechs Standorten - Frankfurt am Main, Wien, Zürich, Oakville, Riga und Noida - und Schwerpunkten auf SAP S/4HANA, Salesforce, Microsoft Dynamics 365, MuleSoft, Data & AI und kundenspezifischer Produktentwicklung.
„Valentin bringt kein Netzwerk mit. Er bringt dreißig Jahre Vertrauen zu den Menschen mit, die die deutsche Industrie tatsächlich führen. Das lässt sich nicht einstellen. Man kann es sich nur erarbeiten — und er hat es sich erarbeitet." Kapil Gupta · Gründer und Co-CEO der Zirkel Technologies GmbH
Warum das mehr ist als eine Personalie
Wer unsere Beiträge hier liest, kennt das Muster: Die teuersten Lücken in der Systemlandschaft eines produzierenden Unternehmens liegen selten in einem einzelnen System - sie liegen dazwischen. Zwischen CRM und ERP. Zwischen ERP und Halle. Zwischen dem, was die Maschine weiß, und dem, was das Kernsystem erfährt.
Die neue Doppelspitze ist die personelle Antwort auf genau dieses Muster: eine Führung, die beide Enden der Kette aus eigener Praxis kennt - die Maschinen, die Stahl bearbeiten, und die Systeme, mit denen die Unternehmen dahinter gesteuert werden. Beide Seiten zusammenzuführen ist der erklärte Anspruch - als gelieferte Umsetzung, nicht als Programmsatz.
„Ich habe meine Laufbahn auf der Shopfloor-Seite der Digitalisierung verbracht. Zirkel Technologies bringt die Tiefe im Enterprise Engineering mit, um sie bis ins ERP und darüber hinaus zu tragen. Genau diese Kombination ist der Grund, warum ich hier bin." Valentin Kaltenbach · Co-CEO der Zirkel Technologies GmbH
Was als Nächstes kommt
Für die kommenden Monate kündigt ZirkelTech eine IoT-Plattform an, die Ressourcen auf dem Stahl-Shopfloor in Echtzeit sicht-, mess- und steuerbar machen soll - ausgelegt auf Nachrüstung im Bestand statt auf den Austausch vorhandener Anlagen.
Das Kerngeschäft bleibt dabei unverändert: Enterprise-Lösungen mit SAP S/4HANA, Salesforce, Microsoft Dynamics 365 und MuleSoft. Die Plattform verlängert diesen Stack nach unten - zu einer durchgängigen vertikalen Integration vom CRM über das ERP bis auf den Shopfloor. Die Rückmeldung aus der Halle, die heute in vielen Betrieben per Zuruf, Zettel oder Excel ins Kernsystem findet, bekommt damit einen direkten Weg - und Auftragsstatus, Kapazität und Termintreue werden dort sichtbar, wo Vertrieb und Planung arbeiten.
Mehr dazu an dieser Stelle, sobald es etwas zu zeigen gibt - geliefert, nicht angekündigt.
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